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Liebe Gäste,

herzlich Willkommen in Nabburg!

Unsere Gästeinformation finden Sie direkt in der Altstadt von Nabburg im historischen Rathaus. Kostenfreie Parkplätze stehen direkt vor dem Haus zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie für Ihren Urlaub eine Unterkunft suchen. Sie erhalten bei uns Informationsbroschüren über alle Aktivitäten in unserer Stadt, außerdem Wanderkarten, Radwanderkarten und Informationen zu Führungen durch unserer Stadt. Ebenfalls in der Altstadt finden Sie das Tourismuszentrum des Landkreises Schwandorf.

 

 

Führungen

Stadtführung in Nabburg

Streifzüge durch Geschichte und Gegenwart.   
Wer das historische Nabburg besucht, erlebt die städtische Tradition einer fast 1100jährigen Gechichte. Folgen Sie den Spuren zwischen den Toren, im Schatten des "Doms" und rund um das Rathaus. Unvermutetes entdecken, sich vom Flair dieser Stadt verzaubern lassen.

Gerne können Sie für Gruppen jederzeit eine Stadtführung buchen.

Preis:
Gruppen: 30 € (bis 30 Prsonen) ab 30 Personen empfehlen wir einen zweiten Gästeführer. Termine für Gruppen jederzeit möglich nach Vereinbarung.

Aukunft:
Martina Klose
Gästeinformation
Oberer Markt 16
92507 Nabburg
Telefon: 09433 18-26
Fax: 09433 18-126
E-Mail: touristik@nabburg.de
E-Mail: martina.klose@vg-nabburg.de
Raum: Ebene 4, Zimmer 4.6



Szenische Führung "Der venezianische Kaufmann"

Hier wird die Geschichte Nabburgs lebendig.
Eine Zeitreise der ganz besonderen Art. Niccolo di Venezia lernt Nabburg und seine damaligen Bewohner bei seiner Durchreise nach Böhmen kennen. An insgesamt sieben verschiedenen Schauplätzen wird die Geschichte Nabburgs lebendig und spürbar. Begeisterte Schauspieler lassen diese Führung zu einem Erlebnis werden. Eine Gästeführerin begleitet die Gruppe und informiert zwischen den einzelnen Szenen und Schauplätzen immer wieder über die Geschichte Nabburgs.

Bericht aus der Nabburger Rathauszeitung 1/2014
Weitere Informationen und alle Termine

Aus dem Tagebuch des venezianischen Kaufmanns Niccolo di Venezia - Einleitung
Nachfolgende Tagebucheintragungen sind frei erfunden. Sie beinhalten die fiktive Reise des Kaufmanns Niccolo di Venezia von Italien über die Oberpfalz nach Böhmen, wie sie verlaufen sein könnte. Der erste Teil entwirft das Bild einer deutschen Stadt am Übergang vom Spätmittelalter in die frühe Neuzeit und wurde als anekdotische Stoffsammlung ausgearbeitet: Ort des Geschehens ist Nabburg. Der zweite Teil thematisiert das Landleben im Mittelalter und führt durch das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen. Der Reisebericht geht in das Jahr 1536 zurück, welches für die Stadt Nabburg nicht ohne Bedeutung war. Historisch belegt ist zum einen der Einsturz des nördlichen Turms der Stadtpfarrkirche St. Johannes des Täufers am 1. September 1536 als Folge eines Blitzschlags und damit auch die Existenz dreier Personen, die bei dem Unglück ums Leben kamen. Zum anderen ist mit einem Aquarell, das anlässlich der Reise des Pfalzgrafen Ottheinrich ab November 1536 von Neuburg nach Krakau entstand, das ungefähre Aussehen der Stadt überliefert. Die Geschichte beginnt am Abend des vierten Tages vor dem großen Unglück mit der Ankunft Niccolos in der "Vorstadt enthalb der Bruck" (heute heißt dieser Ortsteil "Venedig"), lässt den Kaufmann am Leben in der mittelalterlichen Stadt teilhaben und ihn als großstädtischen Italiener staunen über das oberpfälzische Landleben in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Literaturhinweis: Broschüre "Der venezianische Kaufmann" - Nabburg - Neusath-Perschen

Sind Sie Neugierig geworden? Dann sollten Sie bei der nächsten Führung dabei sein.

Für Gruppen vereinbaren wir auch gerne Sondertermine.



Mundartführung

Stadtführung mit Geschichten von Maria Schwägerl, aus dem Buch "dalust und daspächt - Oberpfälzer Mundart".

Irene Ehemann und Albert Bruckner werden an markanten, geschichtsreichen Orten in der Nabburger Altstadt, Geschichten und Gedichte vorlesen, wie "Unsa Stoarchanest" oder "Unsa Stoodberg" und vieles mehr.

Zunächst werden die interessierten Gäste von Irene Ehemann zu dieser ganz speziellen Führung begrüßt, die seit letztem Jahr in Nabburg durchgeführt werden. Bei der ersten Station am Fleischtörl wird die Gruppe von Barbara Auer mit leiser Musik auf der Zither musikalisch auf die Oberpfälzer Mundart eingestimmt.

Albert Bruckner ließt die Geschichte "In meina Hoimat an da Stoodmauan, is a Rundeln" und so mancher Zuhörer wierd an seine eigene Jugend erinnert.

Weitere Stationen ind der Zwingerweg, der Blick zum Storchennest und eine Einkehr in den Schmidtgarten. Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter über das Rosengässchen, das Stadtmuseum Zehentstadel und die Evang.- Luth. Kirche St. Laurentius. Hier erfahren die Gäste wie der Fisch in das Nabburger Stadtwappen gelangt ist.

Nach kurzen Stopps am Kirchturm der Stadtpfarrkirche und dem Rathausportal endete die Führung nach ca. 1,5 Stunden im Sterngarten bei einer deftigen Kartoffelsuppe "Oberpfälzer Art".

(mk)

Termine für Gruppen nach Vereinbarung möglich. 
Preis: 220,- € (bis 25 Personen)

Anmeldungen:

Martina Klose
Gästeinformation
Oberer Markt 16
92507 Nabburg
Telefon: 09433 18-26
Fax: 09433 18-126
Raum: Ebene 4, Zimmer 4.6

 

Wer war Maria Schwägerl?

Maria Schwägerl wurde am 2. Mai 1895 in Schwandorf geboren. Als Tochter eines Bezirkstierarztes kam sie früh mit bäuerlichen Menschen in Berührung, kannte ihre Sorgen und Nöte, lernte aber auch ihr Selbstvertrauen und ihre Gelassenheit kennen. Produktiv wirkte sich diese lebenslange Verbundenheit erst in den letzten Jahren ihres Lebens aus.
Ihre Kindheit und Jugendjahre verbrachte sie in Schwandorf, Erbendorf, Amberg und Nabburg; in diesem Ortswechsel spiegeln sich die Stationen des Berufsweges des Vaters wider. Schon in jungen Jahren war sie musisch und literarisch sehr interessiert. Sie entwickelte nach gründlicher Schulung pianistische Fähigkeiten und erhielt Gesangsunterricht bei L`Arronge in Regensburg. Bevorzugt wurden von ihr Lieder von Franz Schubert und Hugo Wolf.
Krieg und Nachkriegsjahre unterbrachen ihre künstlerische Laufbahn in den Anfängen.
Aus der Ehe mit Rektor Josef Schwägerl gingen drei Kinder hervor.

Die Familie ließ sich nach dem 1. Weltkrieg in Regensburg nieder, doch blieb die Verbindung zu Nabburg, wo noch die Eltern von Maria Schwägerl wohnten, stets erhalten, bis schließlich die Wohnungsnot in Regensburg die Übersiedlung nach Nabburg nahelegte.
In diesen Jahren entfaltet sich neben der Musikalität Maria Schwägerls auch ihre zeichnerische Begabung. In der Literatur waren ihre geistigen Weggefährten Rilke, Hofmannsthal, Liliencron und Richard Dehmel.

Der 2. Weltkrieg brachte viel Leid in die Familie. Die Nachkriegsjahre wurden überschattet durch den tragischen, von ihr nie verwundenen Tod ihrer jüngeren, erst 19jährigen Tochter.
Maria Schwägerl erlebte noch, bereits schwerkrank, die Anfänge ihres großen Erfolges: Die Übertragung vieler Gedichte in Rundfunksendungen, wie z.B. in "Das bairische Herz", Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften und schließlich das Erscheinen der ersten Ausgabe des Buches "dalust und daspächt".
Maria Schwägerl starb vor 50 Jahren, am 31. August 1960.

Literaturhinweis: Maria Schwägerl - dalust und daspächt - Oberpfälzer Mundart