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Stiftungen

Das Testament des Johannes Zenger, Kirchenherr zu Perschen, vom 9. Sept. 1412 ist zugleich als die Gründungsurkunde für den Spitalbau in Nabburg zu betrachten. Dort steht zu lesen: Dem Spital vermacht er 100 fl. rh., wenn es bei sand (Sankt) Niklas gestiftet wird, wenn es aber auf dem Berg gestiftet wird, soll die Kapelle auf dem Roßmarkt dazugegeben werden und außerdem die 400 Achtel (1 Achtel = ca. 111 Liter) Korn und 140 Achtel Hafer , die ihm der Kurfürst von seines Vaters, König Ruprechts. wegen schuldig ist. Kommt das Spital auch dort nicht zustande, sollen die Geschäftsherren selbst das Geld und das Getreide zu seinem Seelenheil anlegen. Das soll geschehen bis spätestens zur übernächsten Lichtmeß. Wird das Spital gegründet, soll darinnen oder zu sand (Sankt) Johanns ein Jahrtag gehalten werden mit Vigil und gesungenem Seelamt.

Weitere Informationen zu den Stiftungen in Nabburg können Sie hier herunterladen:

Bürgerspitalstiftung Nabburg

Die Bürgerspitalstiftung ist die älteste Stiftung in der Stadt Nabburg. Das Spital wird erstmals erwähnt in einer Urkunde aus dem Jahr 1412. Nach den derzeit laufenden archäologischen Grabungen in der Spitalkirche könnten die dort gefundenen zwei Grabstellen unter Umständen die Gräber der Stifter sein.

Zum Vermögen der Bürgerspitalstiftung gehören das Bürgerspitalgebäude sowie 124 ha Grundstücke (davon 93 ha Wald).

Unverschuldet in Not geratene Nabburger können dazu

  • im Bürgerspital wohnen (mit Wohnberechtigungsschein des Landratsamtes) 
  • Beihilfen in besonderen Notlagen oder 
  • Geld- und Sachleistungen zu besonderen Anlässen erhalten.

An das Spital im Mittelalter erinnern heute noch die Spitalkirche, das Bürgerspitalgebäude, die Spitalgasse und der Spitalhof am Oberen Markt.



Duschner/Endres-Vermächtnis

Herr Helmut Duschner und Frau Maria Endres haben jeweils testamentarisch verfügt, dass die Erträge aus ihren Nachlässen unverschuldet in Not geratenen Nabburgern zur Verfügung gestellt werden können, wobei das Grundstockvermögen der Frau Endres ursprünglich aus den Fischereirechten in der Naab herrührt.

Einmal im Jahr werden aus diesem Vermächtnis nach Prüfung der Vermögens- und Einkommensverhältnisse Bürger aus dem Stadtgebiet bedient.

Anträge können gestellt werden bei

Reinhard Schlosser
Öffentliche Sicherheit u. Ordnung, Standesamtswesen, Bestattungswesen
Oberer Markt 16
92507 Nabburg

Telefon: 09433 18-44
Fax: 09433 18-144

Raum: Ebene 4, Zimmer 4.4



Familie-Laqua-Stiftung

Frau Brigitte Laqua gründete im Jahre 2006 die „Familie-Laqua-Stiftung“ und stattete diese zunächst mit einem Grundstockvermögen von 150 000 € aus. Die Zinserträge aus diesem Vermögen fließen jährlich den beiden Nabburger Kindergärten St. Marien und St. Angelus zu.

Dem Stiftungsrat gehören an:

  • Frau Brigitte Laqua, Stifterin
  • Frau Miriam Seegerer, Leiterin Kindergarten St. Angelus
  • Frau Margareta Werner, Leiterin Kindergarten St. Marien
  • Bürgermeister Armin Schärtl, Vorsitzender
  • Kämmerer Friedrich Lobinger, Verwalter

Sie können übrigens der „Familie-Laqua-Stiftung“ Spenden oder sog. Zustiftungen, die steuerlich absetzbar sind, zukommen lassen und so auch den Stiftungszweck unterstützen!

Näheres erfahren Sie beim Verwalter der Stiftung:

Friedrich Lobinger
Dipl. Verwaltungswirt (FH)
Finanzwerwaltung, Kämmerei
Kämmerer
Oberer Markt 16
92507 Nabburg

Telefon: 09433 18-34
Fax: 09433 18-134

Raum: Ebene 8, Zimmer 8.3