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Nabburg soll noch weiter aufblühen - Unter dem Motto „Nabburg blüht auf“, setzt sich die Stadt mit naturnahen Vereinen an einen runden Tisch

Nachhaltigkeit und Naturschutz sind Themen, die auch bei Verwaltungen immer mehr auf der Agenda stehen. Dafür hat die Stadt Nabburg in den vergangenen Monaten einige Schritte unternommen, die Bürgermeister Frank Zeitler Vereinen wie den Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereinen Nabburg, Neusath und Diendorf, dem Ameisenschutzverein oder dem Imkerverein im Beisein von 2. Bürgermeisterin Irene Ehemann und 3. Bürgermeister Johann Kleber vorstellte. Auch der Bund Naturschutz war beim Treffen mit dabei.

Bauhofleiter Rudi Scharf informierte, dass im Stadtgebiet in den vergangenen Monaten 110 Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume auf Streuobstwiesen gepflanzt worden seien. Sie sind unter anderem in Eckendorf, am Seyerleingarten, in Windpaissing oder Wiesensüß oder am Fischerhäusl zu finden. Darüber hinaus stellte er das Wiesenkehren vor, mit dem der Bauhof regionales Saatgut gewinnt. Mit einem Unimog und dazu gehörender Kehreinheit fährt ein Bauhofmitarbeiter über Blühwiesen und kehrt sie ab. Vorteil dieser Methode, welche von Bauhofleiter Rudi Scharf entwickelt wurde und im Landkreis als „Nabburger Modell“ vorgestellt wurde: Insekten, die in der Wiese leben, werden dabei nicht geschädigt und das Saatgut, dass dabei gewonnen wird, kann dann wieder ausgebracht werden.

Stadtmarketingleiter Marko Pammer wünschten sich von den anwesenden Vereinsvertretern auch Vorschläge, wo die Stadt unterstützen könnte. Unter anderem wurde über Möglichkeiten der Information über insektenfreundliche Blühwiesen, die Unterstützung bei Aktionen oder eine Kartierung der Ausgleichsflächen gesprochen. Generell wolle man die Bürger über Maßnahmen informieren und die Wichtigkeit herausstellen. Nur so kann man Missverständnisse z.B. wegen einer nicht gemähten Wiese im Vorfeld verhindern.

Außerdem soll in den kommenden Jahren auch das Thema „Verschönerung und Begrünung“ in der Stadt weiter angegangen werden. Die Verwaltung will dafür zusammen mit dem Bauhof Vorschläge erarbeiten. Auch hier sind Vorschläge oder Unterstützung z.B. durch Pflanz-/Umweltpatenschaften erwünscht.